Mikroplastik in Kosmetika: Plastic, but not fantastic

Heute morgen habe ich einen Artikel über Mikroplastik gelesen, und ich bin echt erschrocken und entsetzt, in wie viel Kosmetikprodukten sich Mikroplastik befindet und wie dadurch die Umwelt, aber auch wir Menschen selbst „vergiftet“ werden!

Doch was ist Mikroplastik und wofür verwendet die Kosmetikindustrie es überhaupt?

„Bekannte Kosmetik- und Körperpflegeprodukte … haben nach wie vor ein Plastikproblem,“ sagt Greenpeace-Expertin Schöttner. „Die Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass die freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie wirkungslos ist“, so Nadja Ziebarth, Meeresschutzexpertin beim BUND, zu einer „Codecheck“-Studie.

In jedem vierten Duschgel: Polyquaternium-7

Viele Kosmetikprodukte wie Gesichts- und Augencremes, Lippenstifte, Duschgele und vor allem Gesichts- und Körperpeelings enthalten einen großen Anteil an Mikro- und  den noch kleineren Nano-Plastikteilchen,  und auch flüssige und gelförmige Kunststoffe zählen dazu. Viele dieser Plastikpartikel sind so klein, dass man sie nur unter dem Mikroskop entdecken kann.

Sie werden zur Streckung des Produkts, als Filmbildner, Füllstoff, Bindemittel und auch als Schleifmittel verwendet (wie bei Peelings zum Entfernen der alten, abgestorbenen Hautschüppchen). Natürlich ist die Verwendung von Mikroplastik-Kügelchen z.B. in einem Peeling  preiswerter für den Hersteller als Meersalz, gemahlene Aprikosen- und Olivenkerne oder Bambus, die zum Teil aufwendig vorbereitet und aufgearbeitet werden müssen.

Greenpeace hat 22 deutsche Markenhersteller und Drogerien mit Eigenmarken zu ihrer Verwendung von Kunststoffen gefragt. Das Ergebnis: Nur die Naturkosmetik-Hersteller sind plastikfrei.
Von den 15 konventionellen Herstellern verwendeten 8 flüssigen Kunststoff, 7 antworteten nicht auf die Anfrage!

Welche Gefahr entsteht durch Mikroplastik?

Untersuchungen haben ergeben, dass eine Tube Peeling bis zu 2,8 Millionen Plastikteilchen enthalten kann.
Wenn Du das Produkt nach der Verwendung mit Wasser abwäscht, gelangen diese 2,8 Millionen Partikel nach und nach in die Kanalisation. In der Kläranlage können sie aufgrund ihres Materials nicht abgebaut und wegen ihrer geringen Größe auch nicht zurückgehalten werden.

Die Folge ist: Mikroplastik gelangt fast ungehindert in die Flüsse und später auch in die Ozeane  – und mit dem Klärschlamm außerdem auch auf die Felder und in die Luft.

In der Umwelt verbleibt der Kunststoff Hunderte von Jahren, weil er nicht abgebaut werden kann. Das ist in Seen, Flüssen und Ozeanen ein großes Problem, denn dort schwimmen jetzt schon unfassbare Mengen Plastikmüll. „Plastik gefährdet unsere Ökosysteme, weil es mittlerweile als vermeintliches Nahrungsmittel für Meeresorganismen verfügbar ist. Je kleiner das Mikroplastik, desto wahrscheinlicher verwechseln Muscheln, Würmer oder Fische die Partikel mit Nahrung oder nehmen sie passiv durch Filtration auf“, sagt Nadja Ziebarth vom BUND. „Besonders gefährlich ist, dass Mikroplastik wie ein Magnet auf Giftstoffe im Wasser wirkt. Meereslebewesen nehmen mit dem Mikroplastik auch Schadstoffe auf“: An den Kunststoffpartikeln waren bis zu 1000 x höhere Schadstoffkonzentrationen gefunden worden als im Umgebungswasser.

Über die Nahrungskette gelangen die Plastikpartikel dann auch in unseren Körper. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich im menschlichen Körper Plastikrückstände finden: Bisphenol A (als Weichmacher ein wichtiger Bestandteil von Kunststoffen) kann in 90% der in den Industriestaaten lebenden Menschen nachgewiesen werden! Immer wieder wird er mit Veränderungen des Erbguts, Krebserkrankungen und Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht. (Daher darf Bisphenol A seit 2011 nicht mehr in Plastik-Babyflaschen enthalten sein.)

Welche Gefahr insgesamt von den Chemikalien ausgeht, die aus dem Mikroplastik austreten, ist noch unklar, denn es gibt immer noch keine eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse über die langfristigen Auswirkungen von Kunststoffen und seinen Bestandteilen auf uns Menschen. Bayern lässt nun als erstes Bundesland mögliche Gefahren für die Umwelt und menschliche Gesundheit wissenschaftlich klären, denn Plastik im Blut wünscht sich ja keiner von uns.

Welche Kosmetik- und Pflegeprodukte kann ich denn überhaupt noch verwenden?

Wie Greenpeace bei ihrer Untersuchung festgestellt hat, verwenden nur Naturkosmetik-Hersteller keinerlei Mikroplastik in ihren Produkten.

Wenn Du also sichergehen willst, dass Deine Hautpflege „plastikfrei“ ist, solltest Du auf Naturkosmetik umsteigen.

Bei mir im Kosmetikinstitut Natur-schön arbeite ich mit  Für das gute Leben! 100% Naturkosmetik und Kinesiologie.

Warum ich mich gerade dafür entschieden habe, kannst Du in meinem früheren Blog-Artikel nachlesen.

Vielleicht bist Du mit dem ganzen schädlichen Mikroplastik wachgerüttelt worden  und es interessieren Dich noch weitere bedenkliche Stoffe in Kosmetik- und Hautpflegeprodukten, dann lies gleich hier weiter.

Noch ein kleiner Tipp von mir: manche Produkte kannst Du  mit Hausmitteln ganz einfach selbst herstellen: Meersalz, Zucker oder Kaffeesatz ergeben zusammengemischt mit einem hochwertigen Planzenöl ein wunderbares Körperpeeling, das die Haut auch noch weich und geschmeidig pflegt.

Du siehst also, es braucht nicht unbedingt billige Massenware um Deinen Körper schön und gesund sein zu lassen, denn NO PLASTIC IS FANTASTIC!

Falls Du noch weitere Fragen zu einer natürlichen und gesunden Gesichts- und Körperpflege hast, schreib mir gerne einen Kommentar hier oder bei Facebook oder ruf mich an!

Denn ich unterstütze Frauen (und auch Männer) jeden Alters, die unglücklich sind mit ihrer Haut, ihrem Aussehen oder ihrem Körper, innerhalb weniger Wochen zu einem strahlenden Aussehen und damit innerer Zufriedenheit und mehr Selbstwertgefühl zu gelangen.

Ich freue mich, auch Dir zu äußerer und innerer Schönheit verhelfen zu dürfen!

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