Naturkosmetik – nutze die Kraft der Pflanzen

Die Haut ist unser größtes Organ.

Durch Poren, Haarfollikel und Drüsen kann sie verschiedenste Stoffe in unseren Körper aufnehmen. Das wünschen wir uns ja auch, damit die „guten“ Inhaltstoffe der Hautpflegeprodukte ihre Wirkung entfalten können.

Aber auch bedenkliche und teilweise für den Körper sogar schädliche Stoffe, die in vielen Kosmetikprodukten enthalten sind, nimmt die Haut wie ein Schwamm auf!
Man muss nicht lange nachdenken, um zu verstehen, dass man auf Dauer nicht glücklich wird und seine Haut verbessern kann, mit Inhaltsstoffen, die die Hautoberfläche verschließen und ihre natürlichen Funktionen behindern oder noch schlimmere Folgen für den ganzen Körper haben und deren Langzeitwirkung auf unsere Gesundheit noch ungenügend be- und erkannt wird.

Doch genau das machen viele konventionelle Kosmetika!
Oftmals bestehen sie größtenteils aus Wasser, angereichert mit einem Chemiecocktail und einem überraschend geringen Teil an Wirkstoffen (die auf der INCI-Liste dann ganz weit hinten stehen).

Besonders häufig mit bedenklichen Inhaltstoffen belastet sind laut einer BUND-Studie übrigens teure Markenprodukte und Sonnenschutzcremes. Ein hoher Bekanntheitsgrad und die in Zeitschriften und im Fernsehen toll angepriesenen Produkte sind also ebenso wie ein hoher Preis kein Garant für ein gutes und gesundes Produkt.

Solange uns das nicht nicht klar ist, pflegen wir einfach weiter im Vertrauen, dass wir unserer Haut mit „dieser tollen Creme“ etwas Gutes tun und alles nicht so schlimm sein kann.

Oder doch? Diese 11 bedenklichen Inhaltsstoffe können allergische Reaktionen hervorrufen, die Haut irritieren und ihre Funktionsfähigkeit stören.
Einige sind schädlich für unser Nerven- und Immunsystem oder bringen den Hormonhaushalt durcheinander, andere sind krebserregend, manche sogar in größeren Mengen giftig.

Und dann haben wir auch noch Mikroplastik, das eingesetzt in vielen Peelings, unsere Ozeane verschmutzt, die Meereslebewesen vergiftet und über die Nahrungskette auch in unsere Körper gelangen kann.

Warum braucht die Kosmetikindustrie überhaupt diese Stoffe?
Wenn wir z.B. Milchprodukte außerhalb des Kühlschranks aufbewahren, die Verpackung mehrmals öffnen und schließen, mit den Fingern hineinfassen oder sie vielleicht sogar offen draußen stehen lassen, dann erwarten wir nicht, dass sie lange haltbar sind.

Doch  genau das wünschen sich viele Frauen von Kosmetik- und Pflegeprodukten: sie sollen Monate, wenn nicht gar Jahre haltbar sein.

Die konventionellen Kosmetikfirmen lösen dieses Problem ganz einfach, indem chemische Konservierungsmittel hinzugefügt werden (Derzeit stehen ca. 50 verschiedene chemische Konservierungsstoffe zum Einsatz in Kosmetika zur Verfügung).

Glücklicherweise gibt es auch andere Möglichkeiten:
„Konservierung durch multifunktionelle Wirkstoffe oder Pflanzenextrakte mit antimikrobiellem Zusatzeffekt: In den Verzeichnissen der Rohstoffe, die in kosmetischen Mitteln eingesetzt werden können, finden sich nach derzeitigem Stand  150 – 200 multifunktionelle Stoffe, die ebenfalls antimikrobielle Eigenschaften besitzen, d.h. gegen Mikroorganismen wirken, indem sie deren Wachstum hemmen oder auf andere Art und Weise eine Verkeimung verhindern können. Hierbei handelt es sich zum Teil um definierte Einzelsubstanzen … oder um teils komplex zusammengesetzte Extrakte / ätherische Öle verschiedener Pflanzen oder Pflanzenteile (u.a. Hopfen, Teebaumöl, Rosmarinblätter, Salbeiblätter…). „
(Zitat aus: LEBENSMITTELCHEMISCHE GESELLSCHAFT – Fachgruppe in der GESELLSCHAFT DEUTSCHER CHEMIKER – Arbeitsgruppe Kosmetische Mittel 2012)

Warum werden dann immer noch so viele schädliche Substanzen verwendet?
Es ist nicht nur ganz einfach, eine chemisch konservierte, gut riechende und farblich schön anzuschauende Creme herzustellen, sondern auch sehr billig. Es leuchtet wohl auch Dir ein, dass natürliche Pflanzenöle zur Konservierung deutlich teurer sind und dass natürliche ätherische Öle aufwendiger und kostspieliger produziert werden als paar Tropfen im Chemielabor hergestelltes Parfüm.

Doch Vorsicht: der grüne Schein trügt! Nicht alles, was sich als Naturkosmetik ausgibt, ist es auch.  Lies dazu den Artikel von Code-Check!

Vielen Dank für die Blumen –
natürliche Hautpflege

Sie erfreuen nicht nur unser Auge, sondern auch unsere Haut: viele Blumen und Pflanzen sind seit Jahrhunderten als wahre Wirkstoffwunder bekannt! Ihre Inhaltsstoffe wirken in der Haut beruhigend, verjüngend, klärend, durchblutungsfördernd oder abschwellend.

„Die Creme ist mir zu teuer!“ –  „Das ist mir zu viel Geld, das kann ich mir nicht leisten!“

So denken viele, wenn sie die höheren Preise für Naturkosmetik-Produkte sehen.

Hast Du Dir schon mal überlegt, wie lange ein Kosmetikprodukt herhält?  Eine Creme hat meistens 50 ml Inhalt. Wie viel davon verwendest Du pro Tag?
Nehmen wir an, du verwendest statt einer Tube oder eines Tiegels eine Pump-Spenderflasche und brauchst 1 oder 2 x täglich einen Tropfen von ca. einen 1/4 ml: Dann reicht dieses Produkt 100  bzw. 200 Tage, also über 3 Monaten bei zweimaligem Gebrauch und bei 1 x täglich (wie etwa bei einer Nachtcreme) sogar fast 7 Monate!

Rechnest Du den Preis für ein hochwertiges Naturkosmetik-Produkt auf diesen Zeitraum um, ist die tägliche Ausgabe dafür doch gar nicht mehr so hoch, dass Du Dir hochwertige Pflanzenkosmetik nicht leisten könntest!

Denn der Gedanke „teuer“ oder „das kann ich mir nicht leisten“ ist meistens NUR ein Gedanke. Unsere bewussten Gedanken basieren auf Glaubenssätzen, die uns NICHT bewusst sind, die aber in unserem Leben ihre Wirkung zeigen. So kann der Gedanke ich kann mir das nicht leisten“ in tieferliegender Wahrheit auch bedeuten: „ich will mir das nicht leisten“. Auch wenn es Dir jetzt vielleicht seltsam vorkommt, so basiert der Gedanke auf einem weiteren, dem Ursprungsgedanken, der lautet:  „Ich bin es nicht wert, mir so etwas zu leisten“. Dieser Ursprungsgedanke ist es, der uns immer wieder unbewusst davon abhält, an uns selbst zu denken und uns etwas Gutes zu tun oder zu leisten.

Aber weshalb solltest du es nicht wert sein, Dir etwas zu gönnen, was Dir guttut?  Überleg Dir einmal, was du über dich selbst denkst. Und dann versuche, das Allerbeste in Dir zu sehen und von Dir selbst zu glauben. Du bist gut! Und Du bist es wert, Dir Gutes zu tun und Dir zu leisten, was Dir, Deinem Körper und Deiner Haut gut tut!
Wenn Du merkst, dass Du das alleine nicht schaffst, such Dir jemanden, der Dich dabei unterstützt! Einen „Coach“, der schon angekommen ist, wo du hin willst: zu einem Menschen, der sich selbst liebt und auch sich selbst Gutes tut, nicht immer nur den Anderen.
Denn wir haben nur einen Körper. Und nur wenn es Dir gut geht, kannst Du auch für Andere Dein Bestes geben. Deiner Familie, Freunden, Arbeitskollegen…

Du bist es wert, dass Du Dir und Deiner Haut Gutes tust!

Deshalb lass Dich von mir beraten, bei einer Anwendung Haut, Körper, Geist und Seele verwöhnen und pflege Dich mit einer Kosmetik, die Deine Haut, Dich selbst, Deine Ausstrahlung und Dein Selbstbewusstsein positiv beeinflusst und Dich wachsen und aufblühen lässt.

Um herauszufinden, was Deine Haut braucht, welche Pflanzenstoffe die Richtigen sind, damit sie schön und gesund bleibt bzw. wieder wird, empfehle ich Dir das „Erwecke Deine Haut zum Strahlen!“-Beratungs- und Informationsgespräch mit kinesiologischem Test und auf Wunsch eine anschließende Kosmetikbehandlung.

Ruf mich am Besten an und wir vereinbaren einen Termin.

Auch für Dich hat die Natur den passenden Wirkstoff parat!

Ich freue mich, Dein äußeres und innerliches Strahlen erwecken zu dürfen, genauso wie über einen Kommentar zu diesem oder anderen Beiträgen hier im Blog!

11 bedenkliche Inhaltstoffe in Kosmetika

Ist da vielleicht was dran, dass Kosmetikprodukte der Haut und dem ganzen Körper Schaden zufügen können?

Stellen Sie sich diese Frage auch manchmal?

„So schlimm kann es schon nicht sein“, denken Sie jetzt bestimmt.
„Alle Inhaltsstoffe sind doch geprüft und in Kosmetikprodukten zugelassen. Sonst würde es ja verboten werden.“

Aber das ist nur die halbe Wahrheit! Die Environmental Working Group, eine gemeinnützige amerikanische Umweltüberwachungs-Organisation, schätzt, dass nur etwa 11 % der ca. 10.500 Inhaltsstoffe, die sich in Kosmetika befinden können, ausreichend auf ihre Sicherheit und Unbedenklichkeit getestet wurden.
Man weiß bisher auch viel zu wenig über das Zusammenwirken der zahlreichen verschiedenen Stoffe in einem Hautpflegeprodukt, denn die Prüfungen und die Erlaubnisse beziehen sich meist nur auf einen einzelnen Bestandteil.

Während das Interesse an biologischer Ernährung inzwischen immer größer wird, fehlt dieses Bewusstsein bei Kosmetik- und Körperpflegeprodukten bei einem Großteil der Konsumenten noch!

Das liegt daran, dass die meisten Menschen zwischen Schönheits- und Hygieneprodukten und ihrer Gesundheit keinen unmittelbaren Zusammenhang sehen. Sie achten zwar mehr auf gesunde Nahrung und werden immer kritischer, was Chemikalien, Düngemittel und Pestizide in Obst, Gemüse und Fleisch angeht, weil sie wissen, dass sie diese Gifte beim Essen in ihren Körper aufnehmen, doch Kosmetik- und Hautpflege-Produkte betrachten die Meisten immer noch als Etwas , das“nur“ äußerlich anwandt wird.

Doch unsere Haut wirkt wie ein Schwamm: sie nimmt die schädlichen und giftigen Stoffe genauso auf wie unser Verdauungstrakt oder die Lungen!

Wie viele Menschen haben Allergien, bei denen niemand genau sagen kann, wo sie herkommen? Und manche erleben völlig unerwartet Reaktionen auf „ganz normale“ Kosmetikprodukte. Haben Sie sich nicht auch schon mal gefragt, warum Ihre Haut trotz dieser „tollen Creme“ nicht besser sondern vielleicht sogar immer schlechter wird?

Es sind die Zusatzstoffe, die in dem Pflegeprodukt enthalten sind!

Ich zeige Ihnen 11 Substanzen, auf die Sie Ihre zur Zeit verwendeten Kosmetika, Pflege- und Hygieneprodukte überprüfen sollten.

 

11 bedenkliche Substanzen in der Kosmetik, die Sie kennen und meiden sollten

 1. Chemische Konservierungsmittel

  • durchdringen die Hornschicht
  • können hormonaktiv wirken
  • sind als Rückstand in Brustkrebstumoren nachgewiesen worden
  • gehören zu den 20 häufigsten Allergieauslösern

Konservierungsmittel werden gegen die Bildung von Schimmel und Bakterien eingesetzt. Viele wirken aber auch auf der Haut keimtötend: sie zerstören die natürliche Bakterienflora, die unsere Haut vor unerwünschten Keimen schützt. Und sie dringen durch die Haut in den Körper ein, wo sie hormonaktiv und allergieauslösend wirken können.

Momentan stehen der Kosmetikindustrie ca. 50 verschiedene chemische Konservierungsstoffe zur Verfügung.
Am häufigsten werden immer noch Parabene verwendet:„Parabene sind Ester der para-Hydroxybenzoesäure (kurz PHB-Ester). Sie verfügen über eine gute antimikrobielle und fungizide Wirkung und werden daher in der pharmazeutischen Industrie, in Kosmetika sowie in bestimmten Lebensmitteln als Konservierungsmittel eingesetzt.
Neben der erwünschten konservierenden Eigenschaft im Produkt haben Parabene aber einen deutlichen
Nachteil: die Konservierungseigenschaft wird auch noch dann fortgesetzt, wenn das Produkt auf die Haut aufgetragen -> von dieser aufgenommen -> mit dem Blut im Körper verteilt -> und in den Hauptorganen gelagert worden ist.
Jegliche Enzymaktivität, die in kosmetischen Pflegeprodukten stattfinden soll wird so verhindert. Die Konservierungskraft ist so stark, dass sie im menschlichen Körper weiterhin wirkt und auch hier die normale Enzymaktivität behindert, was zu Problemen führen kann, da jeder Lebensprozess auf einer Enzymaktivität beruht.
An Krebstumoren durchgeführte Untersuchungen haben Rückstände von Methyl-, Ethyl- und Propylparabenen ergeben:
Die einzige Möglichkeit, wie diese Stoffe in den Körper gelangen konnten, ist das äußerliche Auftragen von Pflegeprodukten und Kosmetika.“
(Quelle: Wikipedia)

„Parabene dienen vor allem der Konservierung von Produkten, können gleichzeitig aber auch unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Mögliche Folgen können eine verminderte Spermienqualität, erhöhtes Risiko von Brust- und Hodenkrebs sowie Verhaltensstörungen bei Kindern sein” so Dr. Mandy Hecht, promovierte Chemikerin und Inhaltsstoff-Expertin bei CodeCheck.

„Wenn kosmetische Inhaltstoffe wie Hormone wirken“, kannst Du hier nachlesen.

Da Paraben-haltige Produkte inzwischen von immer mehr Verbrauchern gemieden werden, ist eine andere Substanz für die Kosmetik-Hersteller nun die häufig verwendete Alternative: Methylisothiazolinon.
“Das Risiko einer Allergie ist bei Methylisothiazolinon im Vergleich zu Parabenen jedoch 5 x höher”, so Dr. Mandy Hecht. Wegen der steigenden Zahl allergischer Reaktionen ist der Einsatz seit 2017 in Cremes, Lotionen und anderen Kosmetik-Produkten, die  auf der Haut bleiben, verboten! Es darf jedoch in Shampoos, Duschgels, Seifen oder Wasch- und Reinigungsmitteln, die direkt nach der Anwendung wieder abgespült werden, sowie in Feuchttüchern weiterhin verwendet werden.

Ähnlich wie bei Tensiden und Emulgatoren kommt der Verwendung „sanfter“ Konservierungsstoffe und -systeme wegen der Gesundheitsgefahren und der steigenden Anzahl von Allergien eine immer größere Bedeutung zu.  Einen wichtigen Beitrag dazu leisten bereits die Auswahl der Rohstoffe sowie die Art der Verpackung: ein Airless-Spender z.B., der gewährleistet, dass der Inhalt nicht mit Luft und den Fingern in Berührung kommt, verringert die Notwendigkeit, das Produkt stark zu konservieren.

Als natürliche Alternativen zu den chemischen Konservierungsmitteln werden z. B. Alkohol oder bestimmte ätherische Öle und Pflanzenauszüge eingesetzt. (mehr dazu finden Sie auch in meinem anderen Beitrag).

INCI Deklarierung: z.B. Methylparaben, Ethylparaben, Butylparaben, Propylparaben, Butylhydroxytoluol (BHT), Methylisothiazolinon (auch MI oder MIT) usw.

2. Tenside

  • können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe einschleusen
  • wirken hautirritierend
  • entfetten die Haut und trocknen sie dadurch aus
  • Mikroplastik
  • umweltrelevant
  • können sich in Herz, Lungen, Leber und Gehirn ablagern

Tenside sind waschaktive Substanzen. Sie zeichnen sich durch ihre starke Reinigungskraft und hervorragende Schaumbildung aus. Sie sind preiswert, weisen jedoch ein hohes Irritationspotenzial auf.

Wenn Sie auf die Rückseite Ihres Duschgels o.ä. schauen, finden Sie bestimmt auch das am häufigsten verwendete Tensid Natrium-Laureth-Sulfat (engl. Sodium Laureth Sulfate, SLS). Lt. Wikipedia ist es „ein starkes öl- und fettlösendes Reinigungsmittel. Durch seine zusätzlich schäumende Eigenschaft wird SLS in vielen Körperhygieneprodukten, aber auch zur Herstellung von Schaumbeton … und als Fettlöser zur Entfettung von Maschinen verwendet.
SLS wird in fast allen kosmetischen Produkten wie Zahnpasten, Shampoos, Kosmetika, Duschgels, Flüssigseifen etc. eingesetzt.“

– SLS gilt als hautreizend und kann zur Austrocknung der Haut führen.
– Ebenso kann es Augenreizungen, bis hin zur dauerhaften Augenschäden (besonders bei Kindern), Hautausschlag, Haarausfall und Geschwüre im Mund verursachen.
– Es dringt leicht in die Haut ein und kann sich in Herz, Lungen, Leber und Gehirn ablagern.

Den Unterschied zwischen SLS und einem pflanzlichen Tensid habe ich in meinem Artikel über das „Für das gute Leben“-Reinigungsgel Reinheit näher beschrieben!

INCI Deklarierung: z.B. Sodium-Laureth-Sulfat

3. Denaturierter Alkohol

  • kann in den Hormonhaushalt eingreifen
  • ist schwer abbaubar
  • löst andere Stoffe auf
  • verringert die Aktivität von Mikroorganismen auf der Haut

Die Bezeichnung Alkohol denat. steht für denaturierten Alkohol. Er wurde durch schlecht schmeckende oder riechende Substanzen ungenießbar gemacht, d.h. vergällt.

Denn „grundsätzlich unterliegt Ethanol in Deutschland der Alkoholsteuer. Diese beträgt 13,03 €/Liter reinem Alkohol und wird in Deutschland von der Zollverwaltung beim Hersteller erhoben. Die Verwendung ist für technische Zwecke (Druckerei, Lackherstellung, Reinigungsmittel-produktion, Kosmetik etc.) und als Brennspiritus steuerfrei möglich.
Um zu verhindern, dass dieser Alkohol ohne Entrichtung der Steuer als Genussmittel getrunken oder diesen beigefügt wird, wird unversteuerter Ethanol unter Zollaufsicht vergällt.
Vergällung bedeutet, dass Ethanol mit anderen Chemikalien, wie z. B. MEK (Methyl-Ethyl-Keton), Petrolether, C, Phthalsäurediethylester (Diethylphthalat) oder ähnlichem versetzt wird, um es für den menschlichen Genuss unbrauchbar zu machen.“ (Quelle: Wikipedia)

Da das verwendete Vergällungsmittel nicht angegeben werden muss, kann nie genau gesagt werden, welche gesundheitlichen Gefahren bei der Verwendung entstehen.

Oftmals werden als Vergällungsmittel Phthalate verwendet. Diese auch als „Weichmacher“ bekannten Stoffe stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein und die Leber zu schädigen. Die fortpflanzungsgefährdenden Phthalate DEHP, DBP und BBP sind in Babyartikeln und Spielzeug seit 2005 in der EU verboten. Weil sie aber – genau wie z.B. Parabene – auch in vielen anderen Alltagsprodukten enthalten sind, nimmt unser Körper mitunter einen ganzen Cocktail davon auf.

INCI Deklarierung: z.B. Alcohol denat., Ethanol, Ethyl Alcohol, Methanol, Isopropyl Alcohol, SD Alcohol und Benzyl Alcohol

4. Mineralöle, Paraffine

  • bilden eine wasserundurchlässige Schicht auf der Haut
  • unterbinden die Hautatmung
  • trocknen die Haut aus
  • können zu Wärmestau führen und fördern damit Couperose
  • fördern Komedonen-Bildung
  • fördern Faltenbildung
  • können sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern
  • beinhalten z.T. krebserregende Stoffe

Mineralöle werden aus Erdöl gewonnen und ersetzen hochwertige natürliche Öle.
Sie verbinden sich mit dem Hauttalg und bilden eine wasserundurchlässige Schicht auf der Haut.
Dadurch stören Erdöle die Hautatmung und können einen Wärmestau verursachen.
Sie trocknen die Haut aus und fördern somit die Faltenbildung.

Unter der hautfremden Schicht wird die Funktionsfähigkeit der Haut gestört, die Haut kann nicht optimal mit Nährstoffen versorgt werden. Keime und Bakterien vermehren sich unter der Mineralölschicht besonders gut.

Mineralöle können zu einem (Groß-)Teil aus Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/POSH) bestehen: diese lagern sich im Gewebe ein und schädigen die Organe. Auch aromatisierte Kohlenwasserstoffe (MOAH) können enthalten sein: sie verursachen schon in kleinsten Mengen Krebs, warnt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. (Laut EU-Kosmetikverordnung dürfen MOAH nicht bewusst eingesetzt werden, als „produktionsbedingte Rückstände“ sind sie aber in Kosmetika nicht strikt verboten.)

Man findet Mineralöle gerne in Lippenpflegeprodukten und oft sogar in Pflegeprodukten für Babys und Kinder. Lies dazu auch den Artikel von Code-Check Mineralölkatastrophe im Badezimmer: Schluss mit Petrolatum & Co.!

Bei der Umstellung von Erdölprodukten auf pflanzliche Öle empfinden Anwender häufig eine Art Entzugserscheinung, da rein pflanzliche Öle sofort in die Haut einziehen und keinen Okklusiv- (= abdichtenden) Effekt haben. Oft dauert es Wochen oder gar Monate, bis die Haut sich wieder regeneriert hat!

INCI Deklarierung: z.B.  Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Mineral Oil, Petrolatum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ozokerit, Ceresin, Vaseline

5. Silikone, Polyquaternium

  • bilden eine undurchlässige Schicht auf der Haut
  • stören die Hautatmung
  • hautirritierend
  • umweltbelastend

Genau wie Mineralöle sind Silikone aus Erdöl gewonnene Kunststoffe, auch sie ersetzen hochwertige Öle in der Kosmetik.

Nach dem Auftragen einer silikonhaltigen Creme fühlt sich die Haut weich und geschmeidig an.

Allerdings bildet sich auch hier auf der Haut ein Film, der die natürlichen Hautfunktionen stark behindert: die einem solchen Produkt zugefügten „guten“ Bestandteile können nicht in die Haut eindringen. CodeCheck schreibt dazu: „Silikone legen sich wie ein Film auf die Haut. Da dies die Regenerationsfähigkeit der Haut hemmt, statt zu unterstützen, kann eine längere Anwendung zu trockener und fahler, statt zu strahlend durchfeuchteter Haut führen.“

Zu den Silikonverbindungen, die schwer abbaubar sind und sich deshalb in der Natur anreichern zählt etwa Cyclopentasiloxan. Diese Verbindung ist wassergefährdend.

INCI Deklarierung: Inhaltstoffe mit der Endung -con oder -xan wie z.B. Dimethicon, Cyclomethicon, Cyclopentasiloxan oder Polysiloxan

Da Silikone in Kosmetikprodukten bei den Verbrauchern inzwischen nicht mehr erwünscht sind, musste ein adäquater Ersatz gefunden werden. Häufig kommt jetzt Polyquaternium zum Einsatz. Beliebt ist dieser Stoff bei den Kosmetikherstellern, weil er einen Schutzfilm über Haut, Haare und Nägel legt: Die Moleküle des Polyquaterniums sind positiv geladen und lagern sich an die negativ geladene Haut- bzw. Haaroberfläche an. Mit jeder Wäsche wird sie mit einer weiteren Schicht bedeckt (was  als „Build-up-Effekt“ bezeichnet wird), außerdem enthält er krebserregendes Acrylamid.

Dass die Verwendung  gesetzlich geregelt wird, scheint trotz des nachgewiesenen Gehalts an krebserregendem Acrylamid eher unwahrscheinlich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in einer Stellungnahme zwar bereits im März 2003 empfohlen, bei der nächsten Änderung der Kosmetik-Richtlinie sicherheitshalber Grenzwerte festzusetzen. Passiert ist das allerdings bis heute nicht. Konventionelle Kosmetikhersteller werden also weiterhin Polyquaternium einsetzen, da sie mit gutem Gewissen „ohne Silikone“ auf ihre Shampoos, Spülungen und Cremes schreiben können.
In diesem Artikel von Code-CheckMehr zu Polyquaternium

INCI Deklarierung: Polyquanternium-7, Polyquanternium-10 usw.

6. Chemische Emulgatoren

  • können hautirritierend wirken
  • machen die Haut durchlässiger
  • dadurch können Problemstoffe in tiefere Hautschichten eindringen
  • sind umweltschädlich

Emulgatoren sorgen dafür, dass sich Wasser mit Fett verbindet.

Polyethylenglycol (PEG) und Polypropylenglycol (PPG) sind in Kosmetika nicht nur wegen ihrer hautirritierenden Eigenschaften umstritten, sondern auch, weil sie aus giftigen und krebserregenden Ausgangsstoffen oder Erdölderivaten wie Ethylenoxid (Ethenoxid) gewonnen werden, die Kampfgase bilden können.

Code-Check schreibt dazu:
„Dass Emulgatoren nicht nur Wasser & Öl in Kosmetik verbinden, sondern sich auch an die schützenden Fette innerhalb Deiner Haut binden, führt zu Problemen. Im Kontakt mit Wasser werden so – beispielsweise beim Duschen – Fette aus Deiner Haut ausgewaschen und die natürliche Hautbarriere wird geschwächt.

Die Konsequenzen: Zum einen kann die Haut ohne Schutzfilm nicht ausreichend Feuchtigkeit speichern und trocknet aus. Sie verliert so an Spannkraft, sieht fahl aus und neigt zur schnelleren Faltenbildung.

CodeCheck-Expertin Dr. Mandy Hecht weist zudem darauf hin: „In Kosmetika wirkt PEG penetrationsfördernd, das heißt die Haut wird durchlässiger für Wirkstoffe und kann dadurch unter Umständen empfindlicher auf andere Inhaltsstoffe reagieren.

Mögliche Folgen solch einer geschwächten Hautbarriere:
Hautirritationen, Pickel, Unreinheiten, Allergien, Rötungen oder sogar Neurodermitis.“

Den ganzen Artikel kannst Du hier und  in einem weiteren Artikel nachlesen!

INCI Deklarierung: z.B. Alpha-Isomethyl Ionone, 2-Benzylheptanol, Ceteareth-20, PEG Ceteth und PPG Ceteth

7. Synthetische Duftstoffe, Parfüm

  • können allergische Reaktionen verursachen
  • fördern Hautreizungen
  • können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe einschleusen
  • fördern Hyperpigmentierung
  • phototoxisch
  • gehören zu den 20 häufigsten Allergieauslösern

Schätzungsweise 1 bis 3 % der Europäer leiden unter allergischen Reaktionen auf Duftstoffe. Daher müssen Duftstoffe deklariert werden, wenn mindestens 0,001%  in einem Produkt enthalten ist, welches auf der Haut verbleibt („Leave-on“-Produkt). Für Produkte, die wieder abgespült werden („Rinse-off“-Produkte) gelten 0,01%.

Duftstoffe können ganz besonders problematisch für die Haut sein, wenn sie synthetische und tierische Moschusverbindungen enthalten. Einige Moschusverbindungen könnenn sich im Fettgewebe anreichern und gelten als erbgutschädigend und im Tierversuch krebserregend.

Eingehen möchte ich nur kurz auf einen speziellen Duftstoff:  Lilial (auch bezeichnet als Buthylphenyl Methylpropional, 2-(4-Tet-Butylbenzyl)Propanal, Butylphenyl Methylpropional Lilial , Methylpropional, Butylphenyl Methylpropional Lilial): er hat sich in Tierversuchen als fortpflanzungsschädigend erwiesen.

Phototoxische Reaktionen: werden Medikamente oder Kosmetika auf die Haut aufgebracht oder eingenommen, welche phototoxische Stoffe enthalten und geht der Anwender anschliessend in die Sonne, können auch bei geringer Sonnenbestrahlung entzündliche Reaktionen der Haut auftreten. Phototoxisch sind z.B. Tetrazykline, Parfümöle, Konservierungsstoffe, Farbstoffe. (Zitat aus: Dermatologische und medizinische Kosmetik)

 INCI Deklarierung: Synthetische Duftstoffe brauchen nur als „Parfum“, „Fragrance“, „Aroma“ oder „Flavour“ gekennzeichnet zu werden und müssen nicht einzeln aufgelistet sein.

8. Künstliche Farbstoffe

  • können krebserregende aromatische Amine freisetzten
  • allergieauslösend
  • umweltbelastend
  • toxikologisch bedenklich

Sie kommen häufig in Make-up Produkten wie Lippenstiften und Lidschatten sowie in Shampoos oder Duschgelen (für diese schönen bunten Farben!) vor.

INCI Deklarierung: z.B. CI 17200, CI 12085, CI 16185

9. Chemischer Lichtschutz

  • allergieauslösend
  • zellschädigend
  • hormonell wirksam
  • phototoxisch

Ein Lichtschutzfaktor gibt an, um wieviel Mal länger die Haut der Sonne ausgesetzt werden kann, bevor ein Sonnenbrand entsteht.

Bei Lichtschutzfiltern wird zwischen physikalischen und chemischen unterschieden:
Mineralische Filter dringen nicht in die Haut ein, sondern reflektieren das Licht an der Hautoberfläche.
– Die chemischen UV-Filter dringen in die Haut ein und wandeln die UV-Strahlen in weniger problematische Wärmestrahlung um.

Bei Lichtschutzfaktoren von über 30 müssen die Sonnencremes mit einem hohen Anteil an chemischen Lichtschutzfaktoren versehen werden, da mineralische Lichtschutzfaktoren „nur“ bis 20 – 25 wirken.

– Die meisten dieser chemischen Komponenten gelten als allergieauslösend.
– Fast alle stehen im Verdacht zellschädigend zu wirken.
– Sie besitzen ein stark allergisierendes Potenzial und
– können phototoxische Reaktionen hervorrufen, d.h. sie können in Kombination mit UV-Strahlen zu auffälligen Veränderungen wie Flecken oder entzündlichen Irritationen der Haut führen und die Gefahr eines Sonnenbrandes erhöhen. (Sehr sinnvoll in einem Sonnenschutz-Produkt, finde ich).

Bei Octyl Dimethyl gibt es z.B. außerdem die Vermutung, dass die Energie, die dieser absorbiert, in freie Radikale umgewandelt wird, die das Hautkrebsrisiko erhöhen.

Sonnenschutzmittel (auch wasserfeste!) gelangen beim Baden direkt in Gewässer und Seen. Es konnten bei Untersuchungen verschiedene UV-Filter und synthetische Parfümstoffe in beachtlichen Mengen im Wasser und in den Fischen, also der Nahrungskette von Mensch und Tier, analysiert werden. Bei rund 14.000 Tonnen Sonnencreme, die Schätzungen zufolge jedes Jahr im Meer landen, kann man sich die dramatischen Folgen ausmalen.  Hawaii verbietet ab 2021 deshalb Sonnencremes mit bestimmten Wirkstoffen!

UV-Filter kommen jedoch nicht nur in Sonnenschutzprodukten vor. Sie sind Bestandteil vieler Kosmetika, v.a. dekorativer. Den Chemikalien ist man daher über mehrere Wege ausgesetzt: so können sie über die Haut und auch über den Magen-Darmtrakt (z.B. bei Lippen- und Lippenpflegestiften) aufgenommen werden.

Über den Run auf hohe Schutzfaktoren wird nicht beachtet, dass die chemischen UV-Filter nicht nur Schutz, sondern auch Belastung für die Haut, den ganzen Körper und die Umwelt sind!

Ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 20 absorbiert circa 80 % der Strahlen, mit LSF 50 ungefähr 83–85 %
-> Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor erhöhen den Schutz also nicht wesentlich.

Und mal ehrlich, selbst bei einer Eigenschutzzeit der Haut von nur 15 Minuten kann man mit einem LSF 20 5 Stunden die Sonne genießen! (15 Min. x 20 = 300 Min. = 5 Stunden) Länger hält sich doch fast keiner in der prallen Sonne auf, oder?

INCI Deklarierung: z.B. Benzophenone-4 (Oxybenzon), Octyl Dimethyl, Ethylhexyl Dimethyl PABA, Isopropyl Dibenzoylmethane, Octocrylene, Ethylhexylmethoxycinnamat

10. Formaldehyd und Formaldehydabspalter

  • zellschädigend
  • erbgutverändernd
  • karzinogen
  • allergieauslösend

Formaldehyd ist als Konservierungsmittel zugelassen, wenn bis zu 0,2 Prozent davon enthalten ist.

Es wirkt gegen Pilze, Viren und Bakterien und dringt leicht in die Hautzellen ein. Formaldehyd-Abspalter sind noch stärker antimikrobiell und dringen noch tiefer in die Zellen ein.

Eingeatmet oder über die Haut aufgenommen kann es zahlreiche gefährliche Prozesse auslösen: Der stechende Geruch reizt Atemwege, Haut und Augen. Häufig werden Allergien, Gedächtnis- und Schlafstörungen hervorgerufen. Weitere Symptome sind Asthma, Kopfschmerzen, Schwindel, ständige Müdigkeit, Gelenkschmerzen oder Haarausfall.

Schon seit langem steht fest, dass Formaldehyd die Entstehung von Tumoren begünstigt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte Formaldehyd bereits 2004 offiziell als „krebserregend für den Menschen“ ein.

Oft wird die Beigabe von Formaldehyd und ihren Abspaltern verschleiert, da es als Bestandteil eines umfassenderen Inhaltsstoffgemischs getarnt wird. Weil heute vor allem Formaldehyd-abspalter verwendet werden, ist die Chemikalie auf den INCI-Listen nur schwer zu finden. Um es zu entdecken, muss man nach den unten aufgeführten Inhaltsstoffen aber auch nach Tensiden wie Sodium Lauryl Sulfat (siehe auch oben unter „Tenside“) Ausschau halten, die Formaldehyd enthalten können.

Einen interessanten Artikel dazu gibts auch bei Codecheck!

INCI Deklarierung: z.B. lmidazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Quaternium-15, Sodium Hydroxymethylglycinate, Methenamine, 2-Bromo-2-nitropropane-1,3-diol, 2,4-Imiazolidinedione, 5-Bromo-5-nitro-1,3-dioxane

11. Glykole

  • können allergische Reaktionen auslösen
  • trocknen die Haut aus
  • können Nie­ren­schäden und Lebera­no­ma­lien hervorrufen

Glykole sind chemische Lösungsmittel, die dafür sorgen, dass ein Pflegeprodukt leicht und schnell in die Haut einziehen kann.

Propylene Glycol z.B. wird aus Mineralöl gewonnen und als Feuchthaltemittel und Weichmacher eingesetzt, wirkt aber auch als Konservierungsmittel.

In Shampoos, Hautcremes und Körperlotionen gaukelt es einem ein hochwertiges Produkt vor, denn eine Creme mit Propylene Glycol zieht schnell ein und macht die Haut schön weich. Es kann jedoch allergischer Reaktionen hervorrufen. Besonders gefährlich wird es dann, wenn es in den Körper eindringt und  Nieren und Leber schädigt.

INCI Deklarierung: z.B. Propylenglykol, Butylenglykol , Pentylenglykol etc.

Diese Liste ist beispielhaft. Sie darf nicht als vollständige Aufzählung aller bedenklichen Inhaltstoffe und toxischen Chemikalien in Kosmetikprodukten betrachtet werden.

Meine Absicht ist es, in Ihnen das Bewusstsein zu schaffen, dass Unwissenheit es vor allem den großen namhaften Kosmetikkonzernen ermöglicht, den Konsumenten fast alles vorzusetzen, was nicht strikt verboten ist.

(Besonders häufig belastet sind laut einer BUND-Studie übrigens teure Markenprodukte und Sonnenschutzcremes. Ein hoher Bekanntheitsgrad und die in Zeitschriften und im Fernsehen toll angepriesenen Produkte sind also ebenso wie der Preis kein Garant für ein gutes und gesundes Produkt.)

Ach ja, am 15. Juni 2016 legte die EU-Kommission einen Entwurf für bestimmte hormonell wirksame Substanzen, sog. „endokrine Disruptoren” (EDC) vor. Dieser Vorschlag sah vor, Verbote nur auf solche Stoffe zu beschränken, die „nachweislich“ schädliche Wirkungen auf uns Menschen und andere Organismen haben. Stoffe wie die oben aufgeführten wären nicht von diesem Verbot betroffen gewesen!
Für mich persönlich bedeutet das:  Die EU-Kosmetikverordnung richtet sich mehr danach, was die Industrie wünscht als danach, was Konsumenten und Verbraucher schützt. (siehe auch die Stellungnahme des BUND) Gottseidank ist dieser Entwurf im Oktober 2017 abgelehnt worden!

Viele Hersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten jetzt auch „natürliche“ Produkte an. Da es keine genaue Definition gibt, die den Begriff „natürlich“ beschreibt, überrascht es mich persönlich nicht, dass viele dieser Produkte ebenfalls bedenkliche Inhaltstoffe enthalten.

Überprüfen Sie Ihre Kosmetika, Pflege- und Hygieneprodukte auf die oben aufgeführten 11 bedenklichen Substanzen und entscheiden selbst, ob Sie diese Inhaltsstoffe auf Ihre Haut geben und damit in den Körper einschleusen wollen!

Auch Mikroplastik ist in vielen Kosmetikprodukten vertreten, lesen Sie dazu gerne meinen extra Beitrag .

Auf  Frauenzimmer.de finden Sie ebenfalls einen kurzen Artikel zu diesem Thema.

Gerne teste ich gemeinsam mit Ihnen Ihre zur Zeit verwendeten Kosmetik- und Hygieneprodukte anhand der hersteller-unabhängigen Internetseite Kosmetikanalyse ausführlicher auf ihre Inhaltstoffe.
Kontaktieren Sie mich einfach zur Terminvereinbarung.

Wenn Sie sich für eine Pflege entscheiden, die ohne bedenkliche Inhaltstoffe auskommt und der Haut wirklich gut tut, empfehle ich Ihnen das „Erwecke Deine Haut zum Strahlen!“-Beratungsgespräch. Mit dem kinesiologischen Test finden wir gemeinsam „die“ Wirkstoffe, die Ihre Haut wirklich braucht, um schön und gesund zu bleiben oder wieder zu werden.

Rufen Sie an oder schreiben mir Ihre Fragen und Probleme im Kommentar hier unten und bei Facebook.

Ich freue mich, wenn Ihnen Ihre Schönheit UND Gesundheit am Herzen liegen!

Wimpernwelle – Hol Dir einen traumhaften Augenaufschlag!

 

Mit einer  WIMPERNWELLE bleiben Deine Wimpern mit nur einer Behandlung für 6 – 8 Wochen in Form

Wimpernzange und mühsames Hochtuschen sind nicht mehr nötig!
 
Du erhältst ein fantastisches Ergebnis, das Dir viele Wochen Freude bereiten wird, wenn Du Dich morgens schminkst:
 
Durch die dauerhafte Anhebung wirken die Augen größer und strahlender, Dein Gesicht gewinnt an Ausstrahlung und Du fühlst Dich attraktiver!
 
Geeignet für jede Wimpernlänge und jedes Alter
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Du kannst Dir auch einen kurzen Film dazu anschauen, wie´s funktioniert!
 

Ein schönes Dekolleté zieht alle Blicke auf sich!

Doch Dein Dekolleté ist nicht makellos, Fältchen zeigen sich, die Haut fühlt sich nicht mehr straff und geschmeidig an?

Das liegt daran, dass die Haut dieser besonders weiblichen Partie besonders zart und fein ist.

Deshalb hat sie besondere Aufmerksamkeit verdient. Die tägliche Pflege mit der speziell für Hals, Dekolleté und Brust entwickelten Emulsion B hält straff und geschmeidig, verbessert die Spannkraft des Gewebes und verleiht ein samtweiches Hautgefühl.

Und ab und zu darfst Du Dir auch eine Maske wie die Isoflavon-Arganöl-Maske gönnen, welche die Haut glättet und verfeinert, die Feuchtigkeitsspeicher stabilisiert und dadurch sogar UV-geschädigte Haut bis zu einem gewissen Grad regenerieren kann. Das extra Highlight auch bei einer Kosmetikbehandlung!

Nervenbahn-Massage

Zur Stimulierung der Lebensenergien – für eine schöne Ausstrahlung und Gelassenheit im Alltag

Fühlst Du Dich auch müde und schlapp und bist gestresst vom Alltag?
Leiste Dir eine „Kleine Auszeit“ mit der Nervenbahn-Massage:

Durch die Anregung der Energieleitbahnen und Nervenaustrittspunkte im Gesichts-, Kopf- und Nackenbereich werden Stress und Anspannung gelöst, die Entspannung gefördert und die Lebensenergien stimuliert.

Dadurch wird auch der Hautstoffwechsel angeregt:
– die Durchblutung  und die Entgiftung des Bindegewebes über die Haut werden gefördert.
– Wirkstoffe können jetzt noch tiefer in Gesicht, Hals und Dekolleté ihre positive Wirkung entfalten.
– der Teint erhält ein klares, gesundes Aussehen und natürliche jugendliche Ausstrahlung.

In 20 Minuten bist Du wieder fit für die Anforderungen des Alltags!

 

Meridiane oder Nerven-Leitbahnen sind in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) Kanäle, durch die die Lebensenergie Qi strömt. Wenn die Energie nicht frei fliessen kann, entstehen Beschwerden und später Krankheiten. Es gibt zwölf Haupt- und zahlreiche Nebenleitbahnen. Jeder Meridian hat Punkte, an denen man ihn besonders gut stimulieren kann.

Die Akupressur (von lat. acus „Nadel“ und premere „drücken“), auch Akupunktmassage genannt, ist ein Verfahren, bei dem auf diese Punkte Druck ausgeübt wird. Durch das Drücken und Massieren werden Blockaden gelöst und die Energie kann wieder fließen.

Es handelt sich um eine Heilmethode, die in der TCM und der japanischen Medizin (als Shiatsu  指圧 ) seit Jahrhunderten angewandt und für ein breites Feld an Problemen, Beschwerden und Krankheiten empfohlen wird. Ungewöhnlich hierbei ist, dass Akupressur gegen psychische genauso wie gegen körperliche Beschwerden helfen kann. Auch werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert, hierbei wird vor allem die vorsorgliche Anwendung empfohlen.

Bei der Nervenbahn-Massage nach der Methode von Gertraud Gruber werden im Gesicht, Kopf- und Halsbereich Akupunkte stimuliert und die Meridiane ausgestrichen.

Du gewinnst an Energie, Elan und Frische und kannst Deine neue Ausstrahlung genießen.

Die positive Wirkung von Massagen auf Körper und Geist

Zahlreiche Studien belegen:
Massagen reduzieren Stress und haben dadurch eine positive Wirkung auf das gesamte Wohlbefinden.

Wir alle kennen das, wenn Hektik und Stress den Schlaf beeinträchtigen und damit auch Auswirkungen auf das körperliche und seelische Wohlergehen im Alltag haben.

Der Schlafforscher Dr. Roman Torgovitsky hat in einer Studie 2015 festgestellt, dass Massagen eine Stressreduktion bewirken: stimulierende Druckrezeptoren in verschiedenen Körperteilen schicken Hinweise an den Vagusnerv im Gehirn, der wiederum Signale der Entspannung an die Organe sendet.

Diese Aktivierung des Vagusnervs
– senkt die Herzfrequenz
– reduziert den Blutdruck und
– entspannt die Muskeln.
Außerdem wird die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol reduziert, das Erregung und Wachsamkeit fördert und so die Erholung beeinträchtigt.

Warum also nicht durch eine Massage den negativen Auswirkungen des Stresses entgegenwirken?

In der Rubrik Behandlungen  kannst Du Dich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, um Entspannung,  Erholung und Wohlbefinden zu erlangen.

Entdecke, wie Du an innerer Ruhe und äußerer Schönheit gewinnen kannst!

Leichte Sommer-Pflege für eine Haut wie Samt und Seide

Jetzt im Sommer ist ein UV-Schutz besonders für die Gesichtshaut wichtig, um einer lichtbedingten vorzeitigen Hautalterung vorzubeugen, die sich durch Faltenbildung und Pigmentflecken zeigen kann.
Doch bei den hohen Temperaturen ist eine Sonnencreme oder Make up zum Schutz der Haut vielen Frauen „zu viel“.
Abhilfe schafft hier der Sonnenschutz-Kompaktpuder, ein Puder mit  zusätzlichem Lichtschutzfaktor. Hiermit zauberst Du in Sekundenschnelle ein strahlendes Aussehen und ein seiden-mattes Finisch auf Deine Haut und schützt sie gleichzeitig vor lichtbedingten Hautalterung.

Damit Dein Teint seine Frische und Vitalität behält.

Pflegetip für Sonnenanbeter

Jetzt ist der Sommer da und wir können uns draußen im Garten, auf dem Balkon oder im Freibad sonnen und entspannen!

Doch die UV-Strahlung macht der Haut zu schaffen und lässt sie schnell alt aussehen.

Für die Hautalterung ist die UV-A-Strahlung verantwortlich, die längerwellig ist und tiefer in die Haut eindringt und somit Sonnenallergie, Pigmentflecken und frühzeitige Hautalterung verursachen kann. Eine lichtbedingte Hautalterung führt zu einer Schwächung der Hautelastizität, was die Faltenbildung begünstigt.

Ein guter UV-Schutz kann dem entgegenwirken. Dabei stimmt das allgemeine Denken nicht, dass das Verwenden einer Sonnencreme das Bräunen der Haut verhindert. Die Haut braucht nur länger, um braun zu werden. Doch dafür hält diese Bräune sogar länger an.

Und nach dem Sonnenbad?
Ein After-Sun-Fluid entspannt und regeneriert die sonnengestresste Haut mit einem Beruhigungs-Komplex sowie natürliche Pflanzenölen. Sie machen die Haut wieder elastisch und geschmeidig und verleihen Ihnen ein gepflegtes Hautgefühl, mit dem die Bräune länger anhält.

Auch die Haut ist durstig!

Jetzt ist der Sommer da und wir können uns draußen im Freien erholen und entspannen!

Doch Hitze und UV-Strahlung machen der Haut zu schaffen und lassen sie schnell alt aussehen.

Neben einem ausreichenden UV-Schutz (nicht nur den Körper, sondern auch das Gesicht eincremen!) ist Feuchtigkeit für eine gesunde und schöne Haut gerade jetzt im Sommer besonders wichtig, denn fehlt sie, sieht die Haut zerknittert, müde und weniger frisch aus. Häufig beginnt sie auch zu spannen oder zu jucken und wird schuppig.

Vermehrtes Schwitzen und  warme Luft entziehen der Haut Feuchtigkeit, was auch durch vermehrtes Trinken nicht optimal ausgeglichen werden kann. Das Problem ist nämlich , dass unser Körper die aufgenommene Flüssigkeit  zuerst dahin bringt, wo sie am nötigsten gebraucht wird. Die Haut wird erst zum Schluss versorgt und bekommt, was eben noch übrig ist.

Daher solltest Du in der warmen Jahreszeit Deiner Haut extra Feuchtigkeit von außen gönnen. Zusätzlich zur gewohnten Pflege und nach einem Sonnenbad aufgetragen, wird mit einem fettfreien Gel wie dem Hydro3-Hyaluron-Serum und dem  Aloe vera-Feuchtigkeitsgel oder einer Ampulle die schützende Barriere der Hornschicht wieder aufgebaut. Die Haut wird intensiv gepflegt und ist jetzt wieder optimal vor Umwelteinflüssen und vorzeitiger Hautalterung geschützt, damit Du Dich auch weiterhin an einer schönen, gesunden und frisch aussehenden Haut erfreuen kannst!

Über mich & Dich & Deine Haut

Es war mir schon immer ein Anliegen, mich um andere Menschen zu kümmern, ihnen etwas Gutes zu tun und ihnen zu helfen. Darum habe ich nach der Schule den Beruf der Arzthelferin erlernt. Als im Laufe der Zeit der Umgang mit den Patienten immer weniger und die Arbeit am Computer immer mehr wurde, saß ich irgendwann den ganzen Tag vor OP-Berichten und Gutachten und habe die dazugehörigen Menschen fast nie persönlich gesehen. Irgendwann habe ich gemerkt: So kann es nicht weitergehen! So will ich nicht den Rest meines Arbeitslebens (immerhin noch fast 30 Jahre) verbringen!

Also habe ich einen Neuanfang gewagt und im Alter von 37 Jahren die Ausbildung zur Wellness-Kosmetikerin absolviert.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in zwei Wellness-Hotels und Weiterbildungen im Bereich Gesichtsbehandlung, Natur-Kosmetik und Wellness-Massagen fragte mich eine Bekannte, ob ich mich nicht selbständig machen und ihr Kosmetikstudio übernehmen wolle. Anfangs war ich vom Gedanken der Selbständigkeit nicht begeistert, schließlich hab ich so etwas vorher noch nie gemacht und es hängt ganz schön viel Arbeit daran.

Doch ich habe mich gewagt und bin seit Januar 2016 Inhaberin der Beauty-Alm. Inzwischen weiß ich, es ist genau das, was ich immer machen wollte.

Wie ich arbeite und was die Beauty-Alm so einzigartig macht

Hier kann ich mich ganz auf Dich, Deine Haut, Deinen Körper und Deine Seele einlassen.
Ich nehme mir Zeit, um die für Dich optimale Gesichtsbehandlung und die richtigen Pflegeprodukte für Deine Haut zu finden.
Ich darf Dich dabei unterstützen, Dein äußeres Erscheinungsbild zu verbessern und Dir Tipps für die tägliche Pflege geben, um Dir dadurch mehr Attraktivität und Selbstvertrauen, vor allem jedoch Selbstliebe zu schenken, denn besonders wir Frauen sind mit unserem Aussehen oft nicht glücklich und zufrieden. Genau das will ich ändern!

Denn: die Haut – sie ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Jeden Tag ist sie den individuellen Lebensgewohnheiten, zahlreichen Umwelteinflüssen und Stress ausgesetzt. Umso wichtiger ist die individuelle Pflege von Gesicht und Körper, um ihr zu geben, was sie braucht und sie dadurch gesund, gepflegt und jugendlich schön zu halten.

Mein Anliegen ist, möglichst vielen Frauen und ganz besonders auch DIR zu helfen, sich wieder „wohl in ihrer Haut“ zu fühlen. Denn wer schön aussieht und sich gut fühlt, strahlt das auch nach außen aus. Ich unterstütze Dich dabei!

Bei meinen Behandlungen und Produkten vertraue ich auf Gertraud Gruber Kosmetik-Kultur, deren Philosophie Schönheit entsteht durch die Harmonie von Körper, Geist und Seele mich ganz besonderes anspricht, weil nicht nur die „äußere Hülle“ sondern der Mensch als Ganzes gesehen wird.

Mit meinem großen Erfahrungsschatz, Sensibilität und Einfühlungsvermögen kann ich Dir außerdem durch eine Massage (sei es fürs Gesicht oder den ganzen Körper) helfen, vom Alltags-Stress loszulassen, Dich zu entspannen und zu erholen sowie Energie und Kraft für die täglichen Anforderungen zu tanken.

Was ich Dir noch sagen will

SEI GUT ZU DIR SELBST
Denn unter all den Menschen, die Du liebst,

für die Du immer da bist und die Du umsorgst,
darfst Du einen nicht vergessen:      DICH SELBST

Ich höre oft: „Dafür hab ich keine Zeit“ oder „Die Creme ist mir zu teuer“.
Wenn Du es Dir selber nicht wert bist, Dir eine „Auszeit“ zu gestatten, etwas für Deinen Körper (speziell für Deine Haut), aber auch für die Seele zu tun, wie kannst Du dann auf Dauer für andere da sein? Die liebevolle Mutter, gute Ehefrau, die perfekte Hausfrau sein und dann auch noch im Berufsalltag Deine „Frau stehen“? Für neue Klamotten oder Wohnungsdeko, ein besseres Auto und modernere Möbel ist ja meist auch Geld und die Zeit zum Kaufen vorhanden.

Denk also zwischendurch mal wieder an DICH SELBST und höre in Dich hinein, ob Du neben den materiellen Dingen auch noch was anderes brauchst, um zu LEBEN. Bei meinen Behandlungen schenke ich Dir Zuwendung, Geborgenheit und Liebe, Du kannst vom Alltag loslassen und entpannen und tankst neue Kraft und Energie.

Hier in meinem Blog stelle ich Dir meine Behandlungen und spezielle Pflegeprodukte vor und gebe wertvolle Tipps, wie Du Dir auch selbst zuhause etwas Gutes tun kannst.

Ich freue mich über Dein Interesse! Gerne kannst Du mir Deine Gedanken zu NATUR-SCHÖN schreiben oder Du besuchst mich auf Facebook.